Streichkappen
Der Schutz der Pferdebeine ist das A und O. Was für die Vorderbeine gilt auch für die Hinterbeine: Die Vermeidung von Verletzungen durch Stöße und Tritte. Vor allem im Parcours oder auf der Geländestrecke besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Pferd sich selbst durch einen Tritt ans Bein verletzt, aber auch bei der täglichen Arbeit, dem Dressurtraining oder bei einem Ausritt kann dies passieren.
Je nach Disziplin und je nach Anforderung gibt es die richtige Gamasche für die Hinterbeine. Bei Springpferden wird häufig die Streichkappe verwendet – eine nur halb hohe Gamasche die vor allem den Fesselkopf umschließt und schützt. In der Vielseitigkeit und der Dressur wird eher eine hohe Gamasche gewählt, die mehr Schutz bietet.
Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten:
- Die Streichkappe, die nur den Innenbereich des Fesselkopfes schützt (in Springpferdeprüfungen ist nur diese Variante erlaubt)
- Die Streichkappe, die den Fesselkopf dreiseitig umschließt
- Die Hintergamasche, die der hochgeschnitten ist, das gesamte Bein umschließt und im Grunde das Pendant zur Vordergamasche ist
Verschiedene Materialien, die Art der Verschnallung oder Extras wie Fell oder ein Extraschutz nach oben oder unten runden dann das Ganze ab.